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	<title>Netzwerkanalyse.org &#187; Organisationen neu sehen</title>
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	<description>~ Organisationen neu sehen ~</description>
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		<title>Netzwerke als Feature im Harvard Magazine</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwendungsbereiche]]></category>
		<category><![CDATA[Anwendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerkanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr lesenswert: Networked &#8211; Exploring the weblike structures that underlie everything from friendship to cellular behavior Unter dieser Überschrift versammelt die Online-Ausgabe des Harvard Magazine im Mai 2010 eine Reihe von Beiträgen, die ihren Schwerpunkt auf die Anwendung der Netzwerkanalyse in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen legt. Es folgt eine  kurze Zusammenfassung der Beiträge, die zum Weiterlesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr lesenswert:</p>
<h3><span style="color: #333300;">Networked &#8211; Exploring the weblike structures that underlie everything from friendship to cellular behavior</span></h3>
<p>Unter dieser Überschrift versammelt die Online-Ausgabe des <a title="Inhaltsverzeichnis Harvard Magazine im Mai 2010" href="http://harvardmagazine.com/2010/05" target="_blank">Harvard Magazine</a> im Mai 2010 eine Reihe von Beiträgen, die ihren Schwerpunkt auf die <strong>Anwendung der Netzwerkanalyse</strong> in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen legt. Es folgt eine  kurze Zusammenfassung der Beiträge, die zum Weiterlesen anregen soll.</p>
<h3><a title="Netzwerke" href="http://harvardmagazine.com/2010/05/networked" target="_blank">Networked</a></h3>
<p>Der Einleitungsbeitrag Networked stellt verschiedene Wissenschaftler (Nicolas Christakis, Laura Bogart, Martin Nowak) und ihre Netzwerkansätze in der medizinischen Forschung vor. Mein Lieblingszitat daraus: <em>&#8220;Die Netzwerkwissenschaft ist eines der wenigen Gebiete, wo man sehen kann, dass Physiker und Molekularbiologen voller Respekt das Werk von Soziologen zitieren und sich deren Ideen ausleihen.&#8221;</em></p>
<h3><a title="Netzwerke und Innovation" href="http://harvardmagazine.com/2010/05/innovation-at-the-intersection" target="_blank">Innovation at the Intersection</a></h3>
<p>Lee Fleming untersucht den Einfluss von Netzwerkstrukturen auf Innovationen. Welche Innovationsnetzwerke sind besonders förderlich?</p>
<h3><a title="Netzwerkanalyse in der Linguistik" href="http://harvardmagazine.com/2010/05/tip-of-your-tongue" target="_blank">On the Tip of Your Tongue</a></h3>
<p>Die Untersuchung der klanglichen Beziehungen zwischen verschiedenen Wörtern hilft zu verstehen, wie Menschen Sprache verarbeiten.</p>
<h3><a title="Die Vorteile der Vernetzung überwiegen" href="http://harvardmagazine.com/2010/05/costs-benefits-connection" target="_blank">Costs and Benefits of Connection</a></h3>
<p>Die Vorteile und Nachteile von Sozialen Beziehungen. Warum sterben Partner häufig kurz nacheinander? Der Volksmund behauptet (zurecht), dass Fröhlichkeit ansteckend ist &#8211; gilt das auch für Übergewichtigkeit und Einsamkeit? Basiert Altruismus auf Netzwerken?</p>
<h3><a title="Die genetische Basis Sozialer Netzwerke" href="http://harvardmagazine.com/2010/05/networks-neolithic-now" target="_blank">Networks, Neolithics to Now</a></h3>
<h3><a title="Soziale Beziehungen, online und offline" href="http://harvardmagazine.com/2010/05/virtual-friendship-for-real" target="_blank">Virtual Friendship, for Real</a></h3>
<h3><a title="Online Bonus zum Feature Netzwerke" href="http://harvardmagazine.com/extras/networked-web-extra" target="_blank">Networked Web Extra: Sidebars and Video</a></h3>
<p>Netzwerke sind scheinbar wieder in. Im Juli ist auch das Wirtschaftsmagazin <a title="Brand Eins Kooperieren oder verlieren" href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/beziehungswirtschaft.html" target="_blank">Brand Eins</a> mit dem Schwerpunktthema Netzwerke (oder in deren Worten &#8220;Beziehungswirtschaft&#8221;) erschienen.<em><br />
</em></p>
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		<title>Hubs</title>
		<link>http://netzwerkanalyse.org/glossar/g-j/hubs/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 18:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk</dc:creator>
				<category><![CDATA[-> G-J]]></category>
		<category><![CDATA[hub]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerkanalyse]]></category>

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		<description><![CDATA[Hubs sind besonders stark verlinkte Knoten in einem Netzwerk. Über Sie verläuft in der Regel ein Großteil des Netzwerk-Verkehrs, so dass sie zum Einen viel Einfluss haben, andererseits aber auch zu Engpässen werden können. Wichtige Luftverkehrsknotenpunkte (z.B. Flughafen Frankfurt/Main) bezeichnet man als Hubs ebenso wie USB-Verteiler, über die mehrere USB Geräte an einen Rechner angeschlossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hubs sind besonders stark verlinkte Knoten in einem Netzwerk. Über Sie verläuft in der Regel ein Großteil des Netzwerk-Verkehrs, so dass sie zum Einen viel Einfluss haben, andererseits aber auch zu Engpässen werden können.</p>
<p>Wichtige Luftverkehrsknotenpunkte (z.B. Flughafen Frankfurt/Main) bezeichnet man als Hubs ebenso wie USB-Verteiler, über die mehrere USB Geräte an einen Rechner angeschlossen werden können.</p>
<p>Die folgenden Grafiken (aus meiner Analyse eines Unternehmensnetzwerkes) veranschaulichen die Bedeutung von Hubs für ein solches Netzwerk.</p>
<div id="attachment_238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/netz-mit-hubs.jpg"><img class="size-full wp-image-238" title="netz-mit-hubs (eigene Grafik)" src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/netz-mit-hubs.jpg" alt="Unternehmensnetzwerk mit Hubs" width="500" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Unternehmensnetzwerk mit Hubs</p></div>
<p>Die beiden Koordinatoren (in der Bildmitte) halten als wichtigste Hubs dieses Unternehmensnetzwerk zusammen.</p>
<div id="attachment_239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/netz-ohne-hubs.jpg"><img class="size-full wp-image-239" title="netz-ohne-hubs (eigene Grafik)" src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/netz-ohne-hubs.jpg" alt="Unternehmensnetzwerk ohne Hubs" width="500" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Unternehmensnetzwerk ohne Hubs</p></div>
<p>Ohne die Koordinatoren gibt es wesentlich weniger Verlinkungen.</p>
<p><em>Dies ist eine Begriffserläuterung in der Rubrik Glossar der Sozialen Netzwerkanalyse.</em></p>
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		<title>gtogether &#8211; gut vernetzt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 10:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk</dc:creator>
				<category><![CDATA[-> ... von Kooperationen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[kooperationsberatung]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine weitere Soziale Netzwerkanalyse zum Zwecke des Kooperations-Controllings ist abgeschlossen. Dabei kam das untersuchte Netzwerk insgesamt zu sehr guten Ergebnisse, aber auch einige Auffälligkeiten wurden festgestellt. Da dies die eigentlich interessanten Ergebnisse für die Weiterentwicklung des Netzwerkes sind, bleiben die Details den Mitgliedern vorbehalten.&#160; &#160; Zahlreiche Kontakte: Die gtogether Mitglieder profitieren von ihrem funktionierenden Netzwerk. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Soziale Netzwerkanalyse zum Zwecke des Kooperations-Controllings ist abgeschlossen. Dabei kam das untersuchte Netzwerk insgesamt zu sehr guten Ergebnisse, aber auch einige Auffälligkeiten wurden festgestellt. Da dies die eigentlich interessanten Ergebnisse für die Weiterentwicklung des Netzwerkes sind, bleiben die Details den Mitgliedern vorbehalten.&nbsp;</p>
<div align="left"><a atomicselection="true" target="_new" href="http://netzwerkanalyse.org/bilder/gtogethergutvernetzt_BCA/gtogether_02_web3.jpg"><img height="313" border="0" align="left" width="500" src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/bilder/gtogether_02_web.jpg" alt="gtogether - viele Kontakte" style="border: 0px none ; margin: 10px;" /></a></div>
</p>
<div align="left">
<blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zahlreiche Kontakte: Die gtogether Mitglieder profitieren von ihrem funktionierenden Netzwerk. </p>
</blockquote>
</div>
<p>Anstelle dessen zitiere ich hier aus dem Pressetext, den der Verein im Anschluss an die gut besuchte Ergebnispräsentation herausgegeben hat. Neben einer lebhaften Diskussion der Netzwerkanalyse wurden auch die Inhalte der im letzten Absatz erwähnten Benefiz-Veranstaltung präsentiert. Mein Tipp: Wenn Sie am 30.11.2008 Zeit haben, der Weg nach Gütersloh nicht allzu lang für Sie ist, wenn Sie außerdem Interesse an vielfältigen Tanzvorführungen und an der Arbeit des Netzwerkes haben und die Idee, einen unterhaltsamen Sonntag mit einer kleinen Spende für zwei gute Zwecke zu verbinden, gut finden, dann lassen Sie sich H-E-L-P nicht entgehen. </p>
<p><strong>gtogether &#8211; gut vernetzt</strong> </p>
<p>Das kontinuierlich wachsende Unternehmernetzwerk <strong>gtogether Unternehmen vor Ort e.V.</strong> ist bereits seit 2006 im Kreis Gütersloh aktiv. In Zusammenarbeit mit Ralph Klocke von der Bielefelder PZN Kooperationsberatung überprüfte der Verein nun mit einer professionellen <strong>Sozialen Netzwerkanalyse</strong> den Erfolg seiner Aktivitäten. </p>
<p>Dazu füllten die Mitglieder im FrÃ¼hsommer dieses Jahres online einen Fragebogen zu verschiedenen Themenbereichen aus. Im Fokus der Analyse standen vor allem die Fragen nach den Geschäftsbeziehungen, der Bekanntheit des Leistungsangebots sowie die Impulse, die von den Vereinsaktivitäten ausgehen. </p>
<p>Die per Software von der PZN Kooperationsberatung ausgewerteten Ergebnisse zeigten, dass gtogether gut aufgestellt ist: So ist nicht nur ein dichtes Netz von Geschäftsbeziehungen entstanden, interessante Vorträge zu aktuellen Anlässen und gemeinsame Aktionen geben Impulse für das eigene Geschäft. Darüber hinaus machen Kurzvorstellungen der Mitgliedsfirmen das breitgefächerte Know-how deutlich. In relativ kurzer Zeit, ist es den gtogether-Mitgliedern hervorragend gelungen, sich miteinander zu vernetzen und von den Synergiepotenzialen zu profitieren, zieht Vorstandsvorsitzende Tatjana Wanner ein positives Fazit. </p>
<p>Neue Impulse werden auch von der Kooperationsveranstaltung H-E-L-P (Hilfe erleben Leistung präsentieren) Der Tag für Unternehmer und Familien ausgehen, zu der gtogether Unternehmen vor Ort e. V. und KÖLSCH Die Tanzschule am 30. November 2008 in die Stadthalle Gütersloh einladen. Ausführliche Informationen dazu und zum Netzwerk gibt es unter <a href="http://www.gtogether.de">www.gtogether.de</a>.</p>
<div align="center">&nbsp;<a atomicselection="true" target="_new" href="http://netzwerkanalyse.org/bilder/gtogethergutvernetzt_BCA/gtogether_01_web1.jpg"><img height="267" border="0" width="480" src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/bilder/gtogether_01_web.jpg" alt="Vorstand mit Referent" style="border: 0px none ; margin: 15px 10px 5px;" /></a></div>
</p>
<div align="left">
<blockquote>
<p>Gemeinsam mit dem Referenten Ralph Klocke (2. v. l.) freute sich der gtogether-Vorstand über das positive Ergebnis der ersten Netzwerkanalyse: (v. l.) Werner Rüting, Roswitha Schmitt, Tatjana Wanner und Andreas Rethage. (Foto: Michael Kuhne)</p>
</blockquote>
</div>
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		<title>Begriffe der Sozialen Netzwerkanalyse</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 14:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[ONA]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wörterbuch der Sozialen Netzwerkanalyse gibt es bisher nicht, vor allem in deutscher Sprache sind die Quellen für Begriffserläuterungen noch sehr rar. In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich diese Lücke füllen und an dieser Stelle nach und nach ein Glossar mit Begriffen aus der Sozialen Netzwerkanalyse und verwandten Themenbereichen aufbauen. In näherer Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Wörterbuch der Sozialen Netzwerkanalyse</strong> gibt es bisher nicht, vor allem in deutscher Sprache sind die Quellen für Begriffserläuterungen noch sehr rar. In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich diese Lücke füllen und an dieser Stelle nach und nach ein Glossar mit Begriffen aus der Sozialen Netzwerkanalyse und verwandten Themenbereichen aufbauen. In näherer Zukunft werden Montags neue Artikel erscheinen, die entweder weitere Begriffe hinzufügen oder aber &quot;normale&quot; Beiträge sind. Auf diese Weise wird die bisher sporadische Veröffentlichungspolitik auf Organisationen neu sehen systematischer und das Blog erhält einen größeren Nutzwert.</p>
<p>Die ersten vier Begriffe wurden soeben publiziert, das Augenmerk liegt für mich nicht in erster Linie auf wissenschaftlichen Definitionen, sondern auf Verständlichkeit. Wenn möglich sollen sich für den Leser auch Verwendungsmöglichkeiten erschließen, vorrangig in der Analyse Organisationeller Netzwerke. Zu finden sind alle Beiträge in der <strong>neuen Rubrik Glossar</strong>.</p>
<p>Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion oder schicken Sie mir eine Email, wenn Ihnen eine Begriffserläuterung verbesserungswürdig erscheint oder Sie Begriffe vermissen.</p>
<p>Neben eigenen Formulierungen habe ich für das Glossar der Sozialen Netzwerkanalyse auf verschiedene Quellen zurück gegriffen.</p>
<p> Ein Auszug aus verwendeter Literatur und Links, die Liste wird regelmäßig ergänzt:</p>
<p><a href="http://pro.unibz.it/projects/netzwerke/doku/infografik/infografik_web_070205.pdf" target="_blank" title="Infografik Netzwerke">Freie Universität Bozen</a> (PDF)</p>
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		<title>Neue Präsentation über Netzwerke, Beziehungen und deren Analyse</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 15:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Netzwerkanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerkanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerkmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie an den Abständen zwischen zwei neue Beiträgen zu sehen, bin ich zur Zeit einigermaßen gut beschäftigt,&#160; zum Beispiel damit Vorträge vorzubereiten und zu halten. Einen aktuellen habe ich jetzt wieder auf Slideshare.net veröffentlicht, Sie finden ihn natürlich hier. &#160; &#124; View &#124; Upload your own]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie an den Abständen zwischen zwei neue Beiträgen zu sehen, bin ich zur Zeit einigermaßen gut beschäftigt,&nbsp; zum Beispiel damit Vorträge vorzubereiten und zu halten. Einen aktuellen habe ich jetzt wieder auf Slideshare.net veröffentlicht, Sie finden ihn natürlich hier.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="__ss_358536" style="width: 425px; text-align: left;"><object height="355" width="425" style="margin: 0px;"><param value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=pzn-netzwert-beziehungen-netzwerke-und-deren-analyse-1208444249813346-8" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowScriptAccess" /><embed height="355" width="425" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=pzn-netzwert-beziehungen-netzwerke-und-deren-analyse-1208444249813346-8" /></object>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;"><a href="http://www.slideshare.net/?src=embed"><img alt="SlideShare" style="border: 0px none ; margin-bottom: -5px;" src="http://static.slideshare.net/swf/logo_embd.png" /></a> | <a title="View 'PZN - Netzwert - Beziehungen, Netzwerke und deren Analyse' on SlideShare" href="http://www.slideshare.net/rklocke/pzn-netzwert-beziehungen-netzwerke-und-deren-analyse?src=embed">View</a> | <a href="http://www.slideshare.net/upload?src=embed">Upload your own</a></div>
</div>
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		<title>Die wichtigsten Indikatoren für Netzwerker &#8211; Teil 3</title>
		<link>http://netzwerkanalyse.org/ueber-netzwerkanalyse/die-wichtigsten-indikatoren-fur-netzwerker-teil-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 17:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kooperations Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Über Netzwerkanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[-> Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Bottlenecks]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfluss]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzwerkanalyse]]></category>
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		<category><![CDATA[Vertriebsnetzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Fortsetzung &#8211; Teil 1, Teil 2 Bisher wurde festgestellt, dass Wachstum der Netzwerkgröße und die Zunahme der internen und externen Vernetzung zwar wesentliche Netzwerkziele sein können, aber in Abhängigkeit von den inhaltlichen Netzwerkzielen nicht sein müssen. Losgelöst kann Wachstum sogar kontraproduktiv wirken. Wie sieht es mit dem vierten genannten wesentlichem Indikator aus? Zur Erinnerung: Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Fortsetzung &#8211;  <a title="Teil 1 des Beitrags - Indikatoren fÃ¼r Netzwerker" href="http://netzwerkanalyse.org/ueber-netzwerkanalyse/die-wichtigsten-indikatoren-fur-netzwerker-teil-1/">Teil 1</a>, <a title="Die wichtigsten Indikatoren fÃ¼r Netzwerker - Teil 2" href="http://netzwerkanalyse.org/ueber-netzwerkanalyse/die-wichtigsten-indikatoren-fur-netzwerker-teil-2/">Teil 2</a></em></p>
<p><strong>Bisher</strong> wurde festgestellt, dass Wachstum der Netzwerkgröße und die Zunahme der internen und externen Vernetzung zwar wesentliche Netzwerkziele sein können, aber in Abhängigkeit von den inhaltlichen Netzwerkzielen nicht sein müssen. Losgelöst kann Wachstum sogar kontraproduktiv wirken.</p>
<p>Wie sieht es mit dem <strong>vierten genannten wesentlichem Indikator</strong> aus?<br />
Zur Erinnerung: Im eingangs zitierten Artikel, auf den sich diese Serie bezieht, spricht Valdis Krebs von diesem vierten Indikator:</p>
<blockquote>
<p><strong><em>Zunahme an Projekten, die aus den ersten drei Aspekten<br />
entstehen um Wertschöpfung aus den Vernetzungen zu<br />
 erzeugen.</em></strong></p>
</blockquote>
<p>Meine &quot;Wachstumskritik&quot; gilt auch hier, allerdings nur eingeschränkt. Zunahme an Projekten kann nicht das vorrangige Ziel sein, Zunahme an Wertschöpfung schon. So wie (fast) jedes Unternehmen auf Umsatz- und vor allem Gewinnwachstum setzt, tun dies Netzwerke, die einen Geschäftszweck verfolgen, auch. Das ist eine betriebswirtschaftliche Grundannahme &#8211; Kritik daran ist ebenfalls nicht unüblich, soll hier aber nicht reflektiert werden.</p>
<p>Anstelle dessen möchte ich zwei Indikatoren vorstellen, die mir ergänzenswert scheinen und die deshalb auch in den NetzwerkControlling-Projekten der PZN Kooperationsberatung erfasst werden.</p>
<p><strong>Informationsfluss im Netzwerk</strong></p>
<p>Im zweiten Teil haben Sie schon gelesen, dass ich in der Regel die Qualität der Verbindungen über deren Anzahl stelle. Es gibt viele mögliche Ausprägungen von Verbindungsqualität, in einem Vertriebsnetzwerk wird das z.B. der generierte Umsatz sein. In den meisten Fällen fließen über diese Verbindungen aber Informationen (auch im Vertriebsnetzwerk), also möchte ich diese Eigenschaft in den Vordergrund stellen.</p>
<p><span id="more-43"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img hspace="20" height="293" align="right" width="225" vspace="10" style="padding: 10px;" alt="Netzwerkkommunikation / Â© Pixelio" src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/dscn1318.jpg" /></p>
<p>Konkret gemessen wird die Fähigkeit eines Netzwerkes, einen guten Informationsfluss herzustellen. Dazu genügt es zunächst, die durchschnittliche sowie die maximale Entfernung zwischen den beteiligten <em>Knoten</em> zu erkunden. Wie zuvor erwähnt, sind Verbindungen ersten und zweiten Grades optimal, über weitere Entfernungen verläuft die Kommunikation nicht mehr zuverlässig.</p>
<p>Im weiteren erfolgt eine Anreicherung um weitere Qualitätsfaktoren (wie den Umsatz), um das Bild vom Informations- und Kommunikationsnetzwerk abzurunden und Erklärungsbeziehungen zwischen dem gewünschten Ergebnis und der vorgefundenen Netzwerkstruktur herstellen zu können.</p>
<p>Nur ergänzend sei noch einmal erwähnt: Die Bedeutung des Indikators <em>Informationsfluss</em> hängt entscheidend von den Zielen des Netzwerkes ab.</p>
<p>Damit wären wir beim zweiten Indikator für Netzwerker angelangt, den ich für ergänzenswert halte.</p>
<p><strong>Netzwerk-Stabilität und Engpässe</strong></p>
<p>Das sind natürlich eigentlich zwei Indikatoren, die aber in einem starken kausalen Zusammenhang stehen.</p>
<p><strong>Engpässe</strong> (sog. <em>Bottlenecks</em>) entstehen, wenn ein Netzwerkknoten überlastet wird, weil ein Großteil der Beziehungen (nur) über ihn verläuft. Dieser Knoten wird sehr schnell zur Bremse im Netzwerk, wenn er die erforderlichen Transaktionen (welcher Art auch immer) nicht in der notwendigen Zeitspanne abarbeiten kann. Fatal wird ein Flaschenhals immer dann, wenn er teilweise oder vollständig ausfällt, was z.B. durch Krankheit oder Ausscheiden aus dem Netzwerk geschehen kann.</p>
<p>Wie entstehen Bottlenecks?</p>
<ul>
<li>
<div>Expertenwissen, das im Netzwerk häufig benötigt wird, aber nur einmal vorhanden ist (und als Königswissen evtl. bewußt nicht geteilt wird).</div>
</li>
<li>
<div>Überengagierte Kümmerer neigen ebenso wie Menschen mit starkem Kontrollbedürfnis dazu, Prozesse an sich zu ziehen. Netzwerkmanager und andere &quot;Netzwerkhäuptlinge&quot; können so zur Gefahr für den Netzwerkerfolg werden, den sie mit ihrem Einsatz eigentlich sichern wollen.</div>
</li>
<li>
<div>Uns allen sind bürokratische Prozesse bekannt, in denen eine Entscheidung, eine Veröffentlichung oder eine Lieferung erst von einer zuständigen Stelle geprüft werden muss. Hintergrund ist meist eine Qualitätssicherungsrichtlinie.</div>
</li>
<li>
<div>Stellenabbau und Unterbesetzung von Abteilungen.</div>
</li>
</ul>
<p>Sichtbar werden solche Engpässe schnell bei der Visualisierung von Netzwerken, spürbar werden sie durch unzureichende Ergebnisse der Netzwerkarbeit und häufig durch Unzufriedenheit und Reibereien unter den Mitgliedern. Messbar sind sie zum Einen durch normale Methoden der Netzwerkanalyse, zum Anderen durch Erhebung von Durchlaufgeschwindigkeiten.<img hspace="20" height="189" align="left" width="225" vspace="10" style="margin: 0px; padding: 10px;" alt="Netzwerk / Â© Pixelio" src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/pict0007-3.jpg" /></p>
<p><strong>Netzwerk-Instabilität</strong> entsteht aber nicht nur durch Engpässe, sondern auch durch das Gegenteil: Einheiten oder Gruppen, die nur schwach in das Netzwerk eingebunden sind. Solche Gruppen können von Außen oder durch eigenen Antrieb relativ leicht aus dem Verbund gelöst werden.</p>
<p>So setzen manche Strategen gezielt darauf, Kunden aus dem Vertriebsnetzwerk der Konkurrenz heraus zu lösen. Dazu gehen sie nach dem Jagdprinzip der Raubkatzen vor: Das Tier, das sich am weitesten von der Herde entfernt, wird angeschlichen und zur Strecke gebracht. Übersetzt: Zu den Kunden, die aus irgendwelchen Gründen nur schwach im Netzwerk verankert sind, werden Verbindungen hergestellt, die gezielt bearbeiten, um ihn davon überzeugen, dass andere Löwen &#8211; Entschuldigung, Anbieter &#8211; viel schärfere Produkte haben.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Diese kleine Artikelserie ist länger geraten, als ursprünglich geplant und dennoch keine erschöpfende Darstellung. Darum sind wie immer Ihre Kommentare sehr erwünscht. Mein Beitrag zum Thema <em>Indikatoren für Netzwerker</em> ist mit der folgenden Zusammenfassung aber (zunächst) beendet.</p>
<p>Der Einsatz von Netzwerkanalysen ist sehr geeignet zum Controlling des Netzwerkmanagements. Wie für Valdis Krebs gibt es dabei auch für mich (und in den entsprechenden Projekten meiner <a title="PZN Kooperationsberatung &amp; Netzwerkanalyse" href="http://pzn.de" target="_blank">PZN Kooperationsberatung</a>) <strong>vier Hauptindikatoren</strong>:</p>
<ul>
<li>
<div>Vernetzungsgrad</div>
</li>
<li>
<div>Optimale Netzwerkgröße</div>
</li>
<li>
<div>Informationsfluss im Netzwerk</div>
</li>
<li>
<div>Stabilität und Engpässe im Netzwerk</div>
</li>
</ul>
<p>Bei aller vorhergehenden kritischen Auseinandersetzung wird deutlich, dass sich die Ansätze eher in ihren Ausgestaltungen, denn in der grundsätzlichen Auffassung unterscheiden. Wenn man den Unterschied auf den Punkt bringen will, steht für mich bei allen Faktoren die Optimierung, nicht die Maximierung im Vordergrund.</p>
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		<title>Die wichtigsten Indikatoren für Netzwerker &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 19:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kooperations Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Über Netzwerkanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[-> Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[interne Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerkanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerktypen]]></category>
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		<description><![CDATA[Fortsetzung des Beitrags vom 24.10.2007 Wie steht es um die Bedeutung des Wachstums der internen Vernetzung? Die kurze Antwort: So ähnlich wie beim Wachstum der Netzwerkgröße. Gehen wir davon aus, dass wir über Netzwerke sprechen, die existieren um geschäftlichen Nutzen für Ihre Mitglieder zu generieren. Dazu gehören Netzwerke, die den Wissensaustausch in den Mittelpunkt stellen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Fortsetzung des <a title="Teil 1 des Beitrags - Indikatoren fÃ¼r Netzwerker" href="http://netzwerkanalyse.org/ueber-netzwerkanalyse/die-wichtigsten-indikatoren-fur-netzwerker-teil-1/">Beitrags</a> vom 24.10.2007</em></p>
<p>Wie steht es um die <strong>Bedeutung des Wachstums der internen Vernetzung?</strong></p>
<p>Die kurze Antwort: So ähnlich wie beim Wachstum der Netzwerkgröße.</p>
<p>Gehen wir davon aus, dass wir über Netzwerke sprechen, die existieren um geschäftlichen Nutzen für Ihre Mitglieder zu generieren. Dazu gehören Netzwerke, die den Wissensaustausch in den Mittelpunkt stellen, solche, deren Mitglieder über gegenseitige Empfehlungen Aufträge gewinnen, ebenso wie Netzwerke, die sich der gemeinsamen Akquise und/oder Auftragsbearbeitung verschrieben haben (Alles-aus-einer-Hand, virtuelle Fabriken, &#8230;).</p>
<p><img src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/pict0009-2.jpg" alt="Pixelio.de" width="121" height="120" /> <img src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/pict0007-2.jpg" alt="Pixelio.de" width="143" height="120" /> <img src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/pict0013-2.jpg" alt="Pixelio.de" width="134" height="120" /></p>
<p>Diese Vereinigungen können nicht funktionieren ohne ein gewisses Maß an gegenseitigem Wissen der Mitglieder übereinander. Niemand wird ernsthaft seinen Kunden oder Partnern ein Unternehmen empfehlen, welches er nur namentlich kennt, weil er das Logo auf der Website seiner Kooperation gesehen hat.</p>
<p>Das spricht für den positiven Effekt eines Wachstums der internen Vernetzung.</p>
<p>Was spricht dagegen?</p>
<p><span id="more-42"></span></p>
<p>Z.B. der Aufwand, den die Kontaktpflege bedeutet &#8211; je größer die Vernetzung, desto mehr Kontaktpflege. In einem kleinen Netzwerk mit fünf Partnern spricht nichts dagegen, zu jedem Mitglied den Kontakt zu pflegen. Vier Kontakte sind in der Regel keine Belastung. Wie sieht es aber in einer Kooperation mit 50 Parnern aus? Will ich jedes Mitglied nur einmal monatlich kontaktieren um z.B. für 25 Minuten über Geschäfte zu sprechen und ein wenig Smalltalk zu halten, ist schon eine halbe Arbeitswoche nur für die Netto-Gesprächszeit verbraucht. So ein Netzwerk muss schon sehr wertvoll sein.</p>
<p>Dazu kommen noch die externen Kontakte (Mitglied &#8211; Nichtmitglied), die sowohl für das einzelne Mitglied, als auch für die Gemeinschaft ungemein wichtig sein können. Ein geschlossenes Netzwerk ohne vielfältige Außenkontakte ist kaum als schlagkräftig vorstellbar.</p>
<p><strong>Zwischenfazit </strong></p>
<p>Wäre das Wachstum der internen Vernetzung ein immergültiger Wert an sich, liefe das in letzter Konsequenz darauf hinaus, dass die Mitglieder nur noch die interne Kontaktpflege betrieben. Das wäre natürlich absurd und kann nicht so gewollt sein.</p>
<p>Es wird also schnell klar (und ist wohl auch nicht überraschend), der Idealfall besteht im Optimum aus Aufwand (für die Aufrachterhaltung des Netzwerks) und Ertrag (aus der Netzwerkarbeit).</p>
<p>Dass es für dieses Optimum keine Erfolgsformel gibt oder auch nur geben kann, leuchtet ein. Dafür gibt es zu viele unterschiedliche Netzwerktypen.</p>
<p>Schauen wir uns zwei Netzwerktypen an.</p>
<p align="center"><img src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/auftragsnetzwerk.png" alt="Auftragsnetzwerk" width="225" height="194" /></p>
<p>Die erste Abbildung zeigt (vereinfacht) das typische Netzwerk, welches für die <strong>gemeinsame Auftragsakquise und -bearbeitung</strong> geformt wurde. Ein Auftragskoordinator hält für das Netzwerk den Kontakt zum Markt und leitet hereinkommende Aufträge an Leitbetriebe weiter. Diese bearbeiten den Auftrag alleine oder mit Partnern aus dem Netzwerk oder Externen. Der Koordinator kann eine vom Netzwerk beauftragte Person sein, aber auch ein Unternehmen, welches Subunternehmer einsetzt. Es kann sich hier um eine feste Struktur handeln oder um ein variables, auftragsbezogenes Netzwerkgefüge.</p>
<p>Wie sieht es hier mit der internen Vernetzung aus? Sie ist schwach ausgeprägt, niemand hat oder benötigt mehr als vier von insgesamt elf möglichen (persönlichen) internen Verknüpfungen. Für das gesamte Netzwerk liegt der Vernetzungsgrad bei 12 von 66 möglichen Verbindungen, also unter 20%.</p>
<p>Mehr Vernetzung ist in dieser einfachen Form eines hierarchischen Netzwerks auch nicht notwendig.</p>
<p>Das zweite zu betrachtende Netzwerk ist ein (scheinbar) zufällig entstandenes, wie man sie häufig zwischen kleineren Unternehmen zum Zweck der <strong>gegenseitigen Empfehlung</strong> findet.</p>
<p align="center"><img src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/zufallsnetzwerk-1.png" alt="Zufallsnetzwerk" width="225" height="186" /></p>
<p>Dieses Netzwerk hat keinen ausdrücklichen Koordinator, alle Mitglieder agieren auf der gleichen Ebene. Zur besseren Darstellung ist dieses Netzwerk als ein kleines dargestellt, wir können es uns aber in Ã¤hnlicher Weise größer vorstellen.</p>
<p>Damit gegenseitige Empfehlungen möglich sind, müssen die Mitglieder voneinander genug wissen, was bei direkten Verbindungen am besten gegeben ist. Aber jemand gut zu kennen, der jemand anderen gut kennt, ist ebenso ausreichend. Damit sind in der Netzwerksprache auch die Verbindungen zweiten Grades (&#8220;über eine Ecke&#8221;) abdeckt.<br />
In unserem Beispiel oben trifft das auf die meisten Verbindungen zu &#8211; lediglich zwei Paare ergeben sich nur über zwei Zwischenschritte (finden Sie heraus, welche das sind?).<br />
In der Praxis sähe das so aus: A fragt B, ob er jemanden kennt, der Kontakt zu jemand hat, den A empfehlen könne. Man merkt schnell, dass Kontakte dritten Grades nicht mehr optimal für ein solches Netzwerk sind.</p>
<p>Die zwei vorstehenden idealtypischen aber der Praxis entlehnten Modelle zeigen: Unterschiedliche Netzwerkaufgaben bedingen unterschiedliche Organisationsmodelle und unterschiedliche optimale Vernetzungsgrade.</p>
<p>Es kommt nicht in erster Linie auf die Menge der Links zu Netzwerkpartnern an, sondern auf die Qualität der Links. Es geht also vorrangig darum:</p>
<ul>
<li>Durch die Gestaltung der Verbindungen reibungsarm an die wesentlichen Informationen, Aufträge etc. zu gelangen</li>
<li>Den Aufwand für Netzwerkpflege auf meine Ziele abzustimmen und</li>
<li>Letztendlich darum, &#8220;die richtigen&#8221; Kontakte haben.</li>
</ul>
<p>Diese Aussage bezieht sich vor allem auf die Egonetze der Mitglieder. Für das Gesamt-Netzwerk gibt es verwandte Aspekte, die bei der Bestimmung der optimalen Vernetzung eine wichtige Rolle spielen.</p>
<p>Teil 3 des Beitrags wird sich damit beschäftigen.</p>
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		<title>Die wichtigsten Indikatoren für Netzwerker &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 16:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel von Valdis Krebs, der in seinem Blog Networkweaving über die Leading Indicators für Netzwerke spricht. Wie kann man ein Netzwerk messen? Mehr &#8211; wie kann man den Erfolg eines Netzwerks messen? Diese Fragen haben sich Wissenschaftler und Netzwerker tausende Mal gestellt; dementsprechend findet man fast ebenso viele Antworten. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel von Valdis Krebs, der in seinem Blog <a title="Netzwerk-Blog von June Holley, Jack Ricchiuto und Valdis Krebs" href="http://www.networkweaving.com" target="_blank">Networkweaving</a> über die <a title="Beitrag Ã¼ber die wichtigsten Indikatoren (englisch)" href="http://www.networkweaving.com/blog/2007/08/leading-indicators.html" target="_blank">Leading Indicators</a> für Netzwerke spricht.</p>
<p>Wie kann man ein Netzwerk messen? Mehr &#8211; wie kann man den Erfolg eines Netzwerks messen?</p>
<p>Diese Fragen haben sich Wissenschaftler und Netzwerker tausende Mal gestellt; dementsprechend findet man fast ebenso viele Antworten. Die wenigsten sind für Praktiker interessant, wie ich aus meiner eigenen (bei diesem Thema leidvollen) Erfahrung als Kooperationsberater bestätigen kann. Besonders in akademischen Kreisen beschäftigt man sich zunächst gerne mit der Frage, was ist denn überhaupt ein Netzwerk? Ich habe meine eigene Antwort auf diese nervtötende Endlosdiskussion gefunden, dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.</p>
<p align="left"><img style="width: 489px; height: 365px;" src="http://netzwerkanalyse.org/wp-content/bilder/sesseln.jpg" alt="sesseln.jpg" align="middle" /></p>
<p>Ein Netzwerk zu messen, es in Zahlen darzustellen, ist nicht schwer, wenn man es mit den Instrumenten der Netzwerkanalyse erfasst hat. Sucht man aber brauchbare Indikatoren für den Erfolg eines Netzwerkes, muss man schon etwas mehr Überlegungen anstellen.</p>
<p><span id="more-38"></span><br />
Im zitierten Beitrag werden die folgenden <strong>vier wesentlichen Faktoren</strong> genannt:</p>
<ul>
<li>Wachstum der Netzwerkgröße<br />
-&gt; Das Netzwerk ist interessant für neue Mitglieder</li>
<li>Zunahme der internen Vernetzung<br />
-&gt; Die richtigen Menschen miteinander verbinden, um die Netzwerkziele zu erreichen</li>
<li>Zunahme der Verbindung zu wertvollen Kontakten außerhalb des Netzwerks<br />
-&gt; Neue Fähigkeiten und Perspektiven einbinden</li>
<li>Zunahme an Projekten die aus den ersten drei Aspekten entstehen<br />
-&gt; Wertschöpfung aus den Vernetzungen erzeugen.</li>
</ul>
<p>Grundsätzlich stimme ich den Aussagen zu, diese Fragen wurden auch beim <a title="Beitrag auf Netzwerkanalyse.org zum Thema" href="http://netzwerkanalyse.org/anwendungsbereiche/controlling/kooperationen/wer-spricht-mit-wem/" target="_blank">Controlling des Netzwerkmanagements der NIWE</a> ähnlich gestellt. Andererseits ergeben sich aber einige Fragen, die teilweise kritisch gestellt werden müssen.</p>
<p><strong>Ist Wachstum alles?</strong></p>
<p>Nein. Wachstum ist beim Aufbau eines Netzwerks ein wichtiges Ziel. Bestehende Netzwerke streben aber unter Umständen keine Mitgliederzunahme an. Die Frage, die zu stellen ist: Welches ist die optimale bzw. erwünschte Größe des Netzwerks? Und da es in vielen FÃ¤llen einen Zielkonflikt zwischen Größe und Qualität gibt, kommt es genauso auf die richtige Zusammensetzung des Netzwerks an. Je spezialisierter ein Netzwerk ist, umso schneller ist die maximal sinnvolle Mitgliederzahl erreicht.</p>
<p>Dazu ein Beispiel: 1999/2000 haben wir ein regionales Netzwerk eigentümergeführter Facheinzelhandelsunternehmen aufgebaut. In dieser Beschreibung finden sich gleich drei Beschränkungen, die ein Limit für die Größe des Netzwerks bedeuten. Der Aldi aus der benachbarten Region passt dort nicht hinein. Eine weitere Beschränkung lag in der selbstgesetzten Auflage, je Segment zwei bis drei Händler aufzunehmen &#8211; also drei SchuhgeschÃ¤fte und zwei Optiker, möglichst nicht aus der selben Stadt.</p>
<p>Solche Beschränkungen machen nicht nur Sinn, sie sind in vielen Fällen, eine wesentliche Voraussetzung für das Erreichen der Kooperationsziele. In diesem Fall war das die Entwicklung einer regionalen Marke für serviceorientierten, qualitativ anspruchsvollen Einzelhandel.</p>
<blockquote><p><strong>Lesen Sie im November mehr im zweiten Teil</strong></p></blockquote>
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