Crash Boom Bang
Wer sich über das lange Ausbleiben neuer Beiträge an dieser Stelle gewundert hat, bekommt jetzt eine Erklärung.
USP - neue Veröffentlichung
Wir waren in der Zwischenzeit nicht faul, ein Ergebnis unserer Arbeit ist eine neue Veröffentlichung zum derzeitigen Lieblingsthema "KooperationsControlling per Netzwerkanalyse".
Wer spricht mit wem?
KooperationsControlling per Netzwerkanalyse
Die netswork 2007 ist vorbei (siehe Ankündigung), die zweite, stark erweiterte Auflage des Netzwerkmanagement Buches ist erschienen, die Arbeit an einem Artikel für die Zeitschrift USP des Marketing Club Berlin hat begonnen. Alle diese Ereignisse haben eine Gemeinsamkeit: ich informiere die Besucher, Kongressteilnehmer und Leser über die Vorzüge der Sozialen Netzwerkanalyse als Methode für Unternehmen (ONA) im Allgemeinen und für Kooperationen im Speziellen.
Da erscheint es mir unangebracht, ausgerechnet die täglich zunehmenden Leser meines Blogs nicht teilhaben zu lassen. Darum folge ich dem Beispiel von Valdis Krebs (vorheriger Artikel) und veröffentliche meine Präsentation bei Slideshare.
Wer also wissen möchte, was die netswork Besucher wissen und was auch den Beiträgen in "Netzwerkmanagement" und "USP" zugrunde liegt, möge die verlinkte Slideshow betrachten.
Leider fehlen natürlich die gesprochenen Erläuterungen, die Präsentation ist nicht immer selbsterklärend. Wenn Sie Fragen haben und mehr erfahren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf. Ich freue mich über jede Rückmeldung!
Valdis Krebs - Social network analysis: 1987-2007
Eine interessante Präsentation von einem "Verteranen" der SNA Szene habe ich bei Slideshare gefunden (das ist eine Website, auf der man seine Folien online präsentieren kann).
Valdis Krebs ist einer der renommiertesten Vertreter der Sozialen Netzwerkanalyse aus den USA, der nicht nur an über 500 Projekten als Berater und Wissenschaftler teil genommen hat, sondern auch eigene Software-Tools anbietet. In dem Beitrag (siehe weiter-lesen-Link zur Präsentation unten) fasst er 20 Jahre seiner Tätigkeit zusammen und zeigt Grafiken als Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und Anwendungsmöglichkeiten:
- Entscheidungsfindung
- Post Merger Integration
- Meinungsführer in Unternehmen
- die Entwicklung von Communities of Practice (Wissensmanagement)
- terroristische und krimenelle Netzwerke
- Netzwerke in der Wissenschaft
- Ausbreitung von Epidemien
- Infrastrukturnetzwerke
- und weitere
Detailliertere Beschreibungen seiner Projekte finden sich übrigens auch auf seiner Orgnet-Website (zu SNA / ONA Projects scrollen). Für Interessierte ein guter Überblick und definitiv einige Minuten Ihrer Zeit wert:
Talk by social and organisational network analysis expert Valdis Krebs about various projects he has worked on in this arena.
Neu: Downloads
Ein kurzer organisatorischer Hinweis in eigener Sache:
Es gibt eine neue Kategorie namens "Dokumente", zu der auch ein zugeordneter neuer Bereich in der Sidebar (die rechte Navigations-Leiste) gehört, zu finden mit der Überschrift "Downloads". In dieser Kategorie sollen kurze Beschreibungen erscheinen, sobald ein neues Dokument zum Download zur Verfügung gestellt wird.
Die erste Datei, die als Download zu haben ist, ist eine Beschreibung des Angebotes der PZN Kooperationsberatung zur Netzwerkanalyse für Unternehmen, die ihre internen und externen Netzwerke untersuchen, grafisch darstellen und optimieren wollen.
Interessierte werden dort in übersichtlicher Form vieles von dem finden, was man mit der Netzwerkanalyse in Unternehmen und anderen Organisationen machen kann.
Ein Klick auf das Bild öffnet die PDF-Datei (rechte Maustaste zum Download).
Die PZN Kooperationsberatung ist übrigens die "Mutter" dieses Blogs, dort sammelt der Autor seit 1996 Erfahrungen als Berater für Unternehmenskooperationen und Netzwerkmanagement.
Zukünftig werden an dieser Stelle weitere Dokumente zur Verfügung gestellt.
Live von Corfu - Sunbelt Tag 3
Der dritte Tag war für mich derjenige mit den wenigsten Konferenzaktivitäten. Aber nicht aus Faulheit (ich habe die freie Zeit zum Arbeiten genutzt), sondern wegen der Themenschwerpunkte. Heute ging es viel um Themen wie Gesundheit (wie breiten sich Epidemien aus), Klimawandel, Verbrechensnetzwerke etc. Alles zweifelsohne interessante und wichtige Themen, aber bei der Fülle an Präsentationen hier (über 500 an 5 Tagen!), habe ich beschlossen, mich auf die für mich beruflich wichtigen Vorträge zu beschränken. Auch so fällt es schon schwer, alles Gehörte zu erinnern. Dieser Artikel wird darum kürzer als der gestrige.
Ein nur indirekt beruflich bedeutsames Thema konnte ich dann aber doch nicht umgehen. Fußball und Netzwerkanalyse war der Inhalt gleich zweier Präsentationen. Das ist eine Kombination, die mich nicht kalt läßt, zumal ich bereits im letzten Jahr, nach nur wenigen Wochen Beschäftigung mit der Sozialen Netzwerkanalyse, daran gedacht habe, die Bundesliga einmal netzwerkanalytisch aufzuarbeiten. Keine so einzigartige Idee, wie sich hier herausstellte.
Die erste Präsentation (eine österreichisch-deutsche Koproduktion) befasste sich vorrangig mit den großen europäischen Clubs und ihren Transfers. Dass deutsche Vereine dabei nur am Rande in Erscheinung traten, lag an dem Kriterium mindestens ein Transfer über 25 Mio Euro.
Die erfassten Daten waren mächtig, die Ergebnisse nicht ganz so: Es läuft darauf hinaus, dass die großen (Juventus Turin, die beiden Mailänder Clubs und der FC Chelsea) immer wieder gut ausgebildete Spieler der Vereine der darunter liegenden Kategorie kaufen (die das ebenso tun) und sie zum Teil auch untereinander transferieren. Am Ende der Verwertungskette steht Real Madrid. Fressen und gefressen werden.
Die Begründung dafür, dass diese Kette relativ stabil ist, kommt auch bekannt vor. Die fraglichen Top-Vereine haben bessere externe Einnahmequellen (Fernsehgelder, Korruption, Berlusconi, Abramowitsch) als die Vereine, die ihr Heil in der immerwährenden Aus- und Weiterbildung neuer Spieler suchen müssen.
Bayern München und Borussia Dortmund tauchten übrigens nur in der Peripherie auf, Schalke 04 habe ich gar nicht finden können. Eine offene Frage ist mir geblieben: Warum steht der CF Barcelona nicht ebenfalls im Zentrum des Netzwerks?
Der zweite Vortrag zum Thema Fußballnetzwerke - gehalten vom großartigen Entertainer, Fußballfan (Leeds United) und stolzem Mitglied der Fußballstatistiker-Vereinigung Patrick Doreian - konzentrierte sich auf die englische Premier League. Mr. Doreian untersucht die Spielerbewegungen in und durch die Vereine der EPL und unterscheidet dabei vor allem nach Nationalität der Spieler. Sein großes Ziel: Irgendwann alle Spielerbewegungen seit den 80ern in der EPL erfasst und ausgewertet zu haben, sowie die Rolle der Transferberater dabei zu klären.
Viel Erfolg Patrick und danke für die zur Verfügung gestellte Präsentation!
Live von Corfu - Sunbelt Tag 2
Eigentlich müsste ich diese Reihe jetzt umtiteln in "Wochenschau aus Corfu". Die leider nur selten und dann schlecht funktionierende WLan Verbindung hat mich dazu bewegt, nicht jeden Tag eine Stunde in der Hotel-Lobby darauf zu warten, dass sich mein Laptop mit der Welt draußen verbindet. Statt dessen habe ich meine Beiträge offline geschrieben und lade sie nachträglich hoch.
Etwas Gutes hat die Verzögerung aber auch gehabt - und damit knüpfe ich an die Ankündigung am Tag 1 an: Mein Vorurteil wurde zumindest in Teilen revidiert, zu größeren Teilen aber leider nicht. Der Tenor dieses Vorurteils: Deutsche präsentieren schlecht.
Zunächst wurde meine Meinung am zweiten Tag aufs Schlimmste bestätigt. Die erste Präsentation eines Deutschen, der ich hier meine Aufmerksamkeit widmete, war gekennzeichnet von einem wirren Vortragsstil, einer kaum mehr als Englisch zu erkennenden Aussprache, einer nicht vorhandenen Vorbereitung. Ein paar Auszüge? Etwa in der Mitte des Vortrags: "Ich merke gerade, dass dies eine alte Version der Präsentation ist". Kurz darauf: "Ups, wo ist denn die Folie mit den Schlussfolgerungen?" Die folgende hektische Suche nach der Schlussfolie bleibt ergebnislos. Das störte aber wohl niemanden mehr, denn der Inhalt des Vortrags wirkte ohnehin eher unsinnig. Oder lag das vielleicht nur an den anderen Mankos?
Drei weitere Präsentationen aus dem deutschsprachigen Raum in den folgenden Tagen, allesamt qualitativ in der unteren Hälfte der gehörten Vorträge angesiedelt (aber wenigstens keine Katastrophen), ehe ich das erste relativierende Erlebnis hatte. Ein Kolumbianer schaffte es mühelos mit dem Niveau des oben beschriebenen Vortrags in allen Aspekten mitzuhalten. Zusätzlich zu den anderen Ärgernissen sprach er so leise, dass es in knapp fünf Metern Abstand kaum möglich war, zu folgen. Dafür war der Inhalt weitestgehend korrekt - im Wesentlichen erklärte er dem staunenden Publikum, was Emails sind.
Am vierten Tag kam dann aber doch noch die Erlösung. Matthias Trier von der TU Berlin erwies sich als nahezu perfekter Präsentator einer sehr interessanten Software zur Erfassung und Darstellung dynamischer Netzwerkdaten. Danke dafür, er hat mein angeknackstes nationales Selbstwertgefühl wieder ein wenig aufgerichtet. Nicht unerwähnt bleiben darf auch ein Vortrag am letzten Tag, als Daniel Oster von der Universität Köln ebenfalls mit Begeisterung und Können sein Publikum überzeugte. Auffällig: die guten Vorträge gehörten beide zur Kategorie Produktpräsentation, was hier zwischen den überwiegend wissenschaftlichen Vorträgen seltener vorkam.
Ich möchte hier nicht in den Ruf des großen Nörglers kommen, deshalb, auch wenn ein Fazit unter der Überschrift "Tag 2" fehl am Platz ist: Die Konferenz war für mich insgesamt überzeugend, hochwertig und sehr informativ. Meine Hauptziele waren 1. Lernen und 2. Kontakte. Punkt 1 ist ein voller Erfolg, und auch mit Punkt 2 bin ich zufrieden.
Auch wenn der Beitrag etwas lang zu werden droht, kann ich nicht darauf verzichten, Kate Ehrlich von IBM Research zu erwähnen. Ihre Präsentation Building better teams by building better leaders war nämlich mein Highlight des zweiten Tages.
Untersucht hat Sie, gemeinsam mit einer Kollegin, den Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und Teamerfolg. Die zugrundeliegende Fragestellung lautete: Was macht den Unterschied zwischen High Performance und Low Performance Teams aus. Der Vortrag war knackig aber vielschichtig, an dieser Stelle nur die wichtigsten Ergebnisse:
- Nicht Kompetenz und Arbeitseinsatz der Führungskräfte machen den großen Unterschied aus, sondern der Führungsstil und die Vernetzung. Alle Maßnahmen, die (wie oft üblich) dazu gedacht sind, die fachliche Kompetenz und den Arbeitseinsatz von Führungskräftn und ihren Teams zu verbessern, sind relativ erfolglos und häufig sogar kontraproduktiv.
- Low Performance Teams (das sind solche, deren wirtschaftlicher Erfolg unterdurchschnittlich wächst) haben eine Führungskraft, die Informationen relativ exklusiv sammelt und an das Team weiter gibt. Die Teammitglieder sind auf die Führungskraft fixiert und außerhalb des Teams wenig vernetzt. Die Führungskraft agiert als Team Director nach dem Motto, die können es ohne meine Anweisungen nicht.
- In High performace Teams besteht eine signifikant größere Öffnung nach Außen, die Teammitglieder sind gut vernetzt und die Führungskraft holt sich ihre Informationen größtenteils aus dem Team. Die Leitung tritt vor allem als Team Enabler in Erscheinung, weil sie weiß, das die Mitarbeiter kompetent sind.
- Gegenüber dem klassischen Führungsstil zeichnet die erfolgreich Führenden vor allem ein affektiver Führungsstil aus: Motivierend, eine positive Atmosphäre von Vertrauen in die Teamkompetenz und hoher Kommunikation im Team erzeugend, großzügig und Einverständnis herstellend.
Die wesentlichen Indikatoren aus Sicht der Sozialen Netzwerkanalyse sind:
- Degree Density (Dichte der Kommunikations-Verbindungen im Team) - Hoch bei High Performance Teams, niedrig bei Low Performance Teams.
- Out Degree (Wie viele Teammitglieder werden von Ihrer Führungskraft bei der Frage nach Kompetenz benannt) - Ebenfalls hoch bei den guten, niedrig bei den schlechteren Teams.
Eine sehr aufschlussreiche und aussagekräftige Studie, die vielen hiesigen Unternehmen ebenfalls neue und interessante Erkenntnisse liefern könnte. Dafür muss man sie natürlich im eigenen Unternehmen erstellen.
So viel von Tag 2.
Live von Corfu - Sunbelt Tag 1 und 2
Hellas von Corfu - hier findet vom 1. bis zum 6. Mai die 18. internationale Sunbelt-Konferenz der INSNA (International Network for Social Network Analysis) statt. Ca. 500 Teilnehmer sind vor Ort, um voneinander in Vorträgen, Workshops, Präsentationen und Diskussionen zu lernen. Die ideale Veranstaltung für jemand wie mich, der es als deutscher Berater nicht leicht hat, Kollegen zu finden, die das breite Spektrum der Anwendungsmö glichkeiten der Sozialen Netzwerkanalyse erkannt haben.
Ich versuche mehrmals von dieser Veranstaltung zu berichten - sofern mich das hoteleigene W-Lan nicht wieder im Stich lässt.
Stand der erste Tag zunächst im Zeichen einer anstrengenden Anreise, begann am Mittag pünktlich mein erste Programmpunkt: Der Workshop mit Ucinet Entwickler, Prof. Steve Borgatti, der uns in die vielfältigen Möglichkeiten dieser Software zur Analyse Sozialer Netzwerke noch näher bringen sollte. Neben sämtlichen nützlichen Funktionen des Programms ging es aber immer auch um Beispiele aus der Forschungs- und Beratungspraxis von Steve Borgatti und seinem Mitarbeiter Michael Everett. Vor der Begeisterung kam bei mir erstmal etwas Neid auf; warum ist diese Methode in Deutschland noch so erklärungsbedürftig? Und warum finde ich keine deutschen Netzwerkanalytiker, die ihre Begeisterung so verständlich und inspirierend rüberbringen können? Gut möglich, dass es zwischen beidem einen Zusammenhang gibt. Man müsste das mal mit einer Netzwerkanalyse untersuchen …
Letztendlich überwog bei mir dann aber natürlich die Freude darüber, demnächst noch mehr der Möglichkeiten, die Ucinet und die Netzwerkanalyse bieten, praktisch anwenden zu können.
Nachdem die "technischen" Grundlagen also gelegt wurden, ging es heute, am Nachmittag des zweiten Tages, vor allem darum, inhaltliche Inspirationen zu bekommen. Darüber werde ich in einem extra Beitrag, der voraussichtlich morgen erscheinen wird, berichten (W-Lan vorausgesetzt). Nur soviel: Es geht um Führungskräfte und Teams einerseits, um internationalen Fußball andererseits um leider auch um die Bestätigung eines Vorurteils.
Yassos!
Das Netzwerkmanagement Buch
Wie angekündigt erscheint in diesen Tagen (Anfang Mai 2007) die zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage des Fachbuches Netzwerkmanagement - Mit Kooperation zum Unternehmenserfolg, herausgegeben vom Kompetenzzentrum Netzwerkmanagement.
Darin finden Sie auch den Beitrag "Wer redet mit wem - Kooperations-Controlling per Netzwerkanalyse", der auf einer im November letzten Jahres erstellten Analyse eines regionalen Netzwerkes mit mehr als 30 Unternehmen aufbaut.
Aus dem Inhalt:
- Kooperationsformen
- Entwicklungsphasen von Netzwerken und Unternehmenskooperationen
- Gelingende Kooperation („Effizienz“)
- Wirksames Wissensmanagement in Netzwerken
- Rechtliche Gestaltung von Unternehmensnetzwerken
- Vernetzte Medien
- Wissensbasierte Dienstleistungen
- Kooperationsnetze in der Gesundheitswirtschaft
- Logistik als Bindeglied in Produktionsnetzwerken
- Unternehmenskooperationen und Netzwerke im Handwerk
- Virtuelles Kaufhaus der Region
- Netzwerke und Kooperationsverbünde im Weiterbildungsbereich
- Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Unternehmen: Woher kommt der Zusammenhang?
- Personalentwicklung im Mittelstand - Synergien im regionalen Verbund
- Kooperations-Controlling per Netzwerkanalyse
- weitere Themen
- Großer Serviceteil (u.a. mit Workshops und Seminaren zum Netzwerkmanagement)
Deutschland im Jahr 2020
Eine Analyse der Deutschen Bank Research prognostiziert Deutschlands Wirtschaft gute Wachstumschancen bis zum Jahr 2020. Dafür wurden mehrere Szenarien verfaßt und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Ökonomie und Gesellschaft untersucht. Ein wesentlicher Faktor und Voraussetzung für diese positive Entwicklung wird in der Gestaltung einer Projektwirtschaft gesehen, in der Unternehmen zunehmend kooperativ arbeiten.

Einige Zitate aus den Hauptthesen zum Thema Projektwirtschaft und Kooperation:
Die „Projektwirtschaft“ liefert in 2020 15% der Wertschöpfung in Deutschland (in 2007 waren es 2%). „Projektwirtschaft“ steht für zumeist temporäre, außerordentlich kooperative und oft globale Wertschöpfungsprozesse.
Sie fußt auf dem Nährboden klassischen Wirtschaftens und reifer Informationstechnologien. Insbesondere der deutsche Mittelstand profitiert.
Anno 2020. In den vergangenen 15 Jahren haben immer mehr deutsche Unternehmen erkannt, dass sie, um erfolgreich zu sein oder schlicht um zu überleben, mit neuen, flexiblen Kooperationsformen auf die rapide gestiegenen Anforderungen ihrer Umfelder und Märkte reagieren müssen.
Das Erzeugen und erfolgreiche Vermarkten von Spitzentechnologie und innovativen, wissensintensiven Dienstleistungen erfordert daher heute eine Kompetenz- und Wissensbreite, die von einem Unternehmen nur noch selten allein bereitgestellt werden kann – zumal nicht in der Geschwindigkeit, mit der die Märkte die nächste Produktgeneration verlangen.
Zwar gibt es auch zu Beginn des dritten Jahrzehnts noch viele Reibungsverluste, wenn Spezialisten verschiedener Felder eng kooperieren. Nach einer Phase des Experimentierens der Unternehmen hat sich dennoch in vielen dieser Märkte eine flexible, oft temporäre Kooperation spezialisierter Unternehmen als das effizientere und – in einigen Bereichen – sogar als das einzig praktikable Modell erwiesen.
Wer die gesamte Studie (68 Seiten, es gibt aber auch eine Kurzfassung) lesen möchte, findet hier den Link. Wer vom Erfolgstrend der steigenden Vernetzung und Kooperation profitieren möchte, vereinbart ein Beratungsgespräch.
Seiten
Kategorien
- Allgemeines (7)
- Anwendungsbereiche (13)
- -> Controlling (3)
- -> Organisationsentwicklung (1)
- -> Personalentwicklung (1)
- -> Sonstige (5)
- -> Visualisierung (1)
- -> Wissensmanagement (1)
- Über Netzwerkanalyse (7)
- Dokumente (1)
- Glossar (5)
- Kooperations Know-How (7)
- Live (4)
- Persönlich (2)
Downloads
 












